Baldrian
Augenwurzel, Baldrianwurzel, Bullerjahn, Katzenkraut, Mondwurzel, Stinkwurz
Valeriana officinalis, Valerianae radix
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Valepotriate, Gerb- und Schleimstoffe, Alkaloide.
Allgemeines:
Wir wissen es von den Streichen unserer Kindheit. Auf Katzen wirkt Baldrian nicht nur an-, sondern sogar erregend. Deshalb wird der Baldrian auch Katzenkraut genannt.
Anders wirkt der Baldrian beim Menschen. Der Mensch kommt mit der Wirkung der Baldrianwurzel aus der Hektik des Arbeitstages oder bei Prüfungsangst schonend zur Ruhe. Bei den nervösen Störungen des Alltags bedarf es des Rundschlages mit der chemischen Keule, dem Tranquilizer, nicht.
Meist ist das klassische Beruhigungsmittel der Natur, der Baldrian, ausreichend wirksam, und zwar ohne Nebenwirkungen.
Anwendung:
Bei nervösen Reizzuständen, Unruhe, bei Schlafstörungen, nervösen Kopfschmerzen, Angstzuständen, wie Prüfungsangst, höchstens zwei- bis dreimal täglich einen Teelöffel Baldrian- Tinktur unverdünnt einnehmen. Die Wirkung tritt nach etwa 30 Minuten ein.
Ähnlich gut ist Baldrian- Tee. Hierzu nehme man zwei Teelöffel Baldrianwurzeln auf eine Tasse kaltes Wasser. Cirka zwölf Stunden ziehen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Zwei bis drei Tassen täglich trinken.
Die Einnahme von Baldrian- Tinktur oder Baldrian- Tee soll auf etwa 4 Tage beschränkt bleiben, um eine gegenteilige Wirkung zu vermeiden.
Übrigens:
Die Inhaltsstoffe der Baldrian- Wurzel verändern sich schnell. Deshalb empfiehlt sich die praktische Einnahme standardisierter Baldrian- Präparate (Instant- oder Tubentee, Dragees usw.) der pharmazeutischen Industrie.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.02.2008 14:56 |