Beifuß
Gänsekraut, Besenkraut, wilder Wermut
Artemisia vulgaris, Artemisisiae vulgaris herba
Inhaltsstoffe:
Cineol, ätherische Öle, Bitterstoffe
Allgemeines:
In der Zeit der fetten Gänse-, Enten- und Hammelbraten, des selbst zubereiteten Gänse- und Schweineschmalzes kann der Beifuß sehr hilfreich sein. Wer auf diese Genüsse nicht verzichten will, hat die Chance, sie durch Beifuß nicht nur geschmacklich runder, sondern vor allem auch besser bekömmlich zu machen.Beifuß gehört aber auch in Weißkohl-, Wirsing- und Waldpilzgerichte. Daraus wird deutlich, dass dem Beifuß gleichrangige Bedeutung als Küchenwürzkraut wie als Heilkraut zukommt. Der Beifuß ist der mildere Bruder des Wermuts und seine Anwendung gleichrangig.
Beifuß wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend und schweißtreibend.
Anwendung:
Als Würzkraut in der Küche werden frische oder getrocknete, zerriebene Blütenrispen den genannten Speisen beim Braten und Kochen beigegeben.
Bei Schwäche der Verdauungsorgane, bei Magen-, Galle- und Darmstörungen, bei Blähungen, Kolik- und Krampfschmerzen, besonders auch von Kindern, bei Beschwerden vor und während der Menstruation, bei allgemeiner Schwäche und Nervenschwäche haben sich zwei Tassen Tee täglich (Aufguss von einem gehäuften Teelöffel Beifußkraut auf einen viertel Liter Wasser) sehr gut bewährt. Nur drei bis fünf Minuten ziehen lassen!
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.02.2008 14:57 |