Birke
Besenstrauch, Maibaum
Betula pendula ROTH, Betula pubescens EHRH
Inhaltsstoffe:
Saponine, ätherische Öle, Flavone, Mineral-, Bitter- und Gerbstoffe
Allgemeines:
Der im Wuchs der Birke liegende Charme, ihr frühes, zartes Grün mit den im April/ Mai aufblühenden Blütenkätzchen haben die Birke bald zu einem Sinnbild des Frühlings werden lassen.
Wir wollen uns auf die Anwendung der Birkenblätter beschränken. Aber auch der Saft der Birke, die Birkenrinde und der Birkenteer sind als pflanzliche Drogen wirksam. Die Herstellung dieser besonderen Formen ist aber nicht geeignet für den Laien.
Die im Hochsommer und frühen Herbst gesammelten Birkenblätter haben harntreibende und entzündungshemmende Wirkung. Besonders wertvoll ist ihre Anwendung, weil die Wirkung ohne die bei manchen anderen Heilkräutern mögliche Reizung des Nierengewebes erfolgt. Deshalb können Birkenblätter auch über längere Zeit angewendet werden.
Anwendung:
Unterstützung bei rheumatischen Erkrankungen, Funktionsstörungen bei Gicht, zur Entwässerung bei Stauungsbeschwerden (etwa in den Beinen), bei chronischen Hautleiden, bei Katarren des Blasen- Nieren- Bereiches werden täglich drei Tassen Tee mäßig warm oder auch kalt getrunken. Der Tee wird von einem gehäuften Esslöffel getrockneter, geschnittener Blätter auf einen viertel Liter Wasser als Aufguss zubereitet. 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.
Frische Blätter müssen kräftig aufwallen und ein bis zwei Stunden ziehen. Der in Fachgeschäften erhältliche Birkensaft wird bei den gleichen Krankheitserscheinungen angewendet.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.02.2008 14:59 |