Dill
Till, Gurkenkraut
Anethum, graveolens L., Anethi folium
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl mit Carvon, Limonen, Phellandren, fettes Öl
In alter Zeit schließlich soll der Dill wohl durch seinen angenehmen, aromatischen Duft sogar die unangenehmen bösen Geister gebannt haben. Frei aus der Erinnerung: Gegen Dill kann die Hex` nicht wie sie will. Nun, diese Zeiten sind vorbei. Freuen wir uns lieber über den Dill als guten Geist in der Küche.
Allgemeines:
Dieses in seiner Blattstruktur so zarte und feingliedrige Doldengewächs fehlt in keinem richtigen Kräutergärtlein. Natürlich ist uns der Dill als Würzkraut wohl allgemein vertraut.
Weniger bekannt ist der Dill als Heilpflanze. An seinem Beispiel soll einmal mehr deutlich werden, wie nahe überlegtes, schmackhaftes Zubereiten von Speisen und die Gesundheit zusammenliegen. Dill wirkt beruhigend, magenstärkend und verhindert Blähungen. Dill ist aus der Diätkost, besonders aus der Galle-/ Leberdiät, als Würzmittel nicht wegzudenken.
Frisch gehackt und den Speisen erst kurz vor dem Servieren zugegeben, bleibt der Dill aromatisch und kann seine verdauungsfördernde Wirkung voll entfalten.
Dill und Essigkonserven (Gurken), Dill und helle Soßen (klassisch: Aal in Dillsoße), Dill und Quark, Dill und Salat gehören untrennbar zusammen.
Anwendung:
Reichlich und häufig in der Küche verwendet ist der Dill am besten genutzt.
Der Vollständigkeit halber:
Eine Abkochung von einem Teelöffel Dillsamen auf eine Tasse Wasser ist bei schmerzhaften Blähungen meist hilfreich. Bei stillenden Müttern soll dieser Tee den Milchfluss fördern.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.02.2008 15:01 |