Eibisch
Heilwurz, Ibisch, Schleimwurzel
Althaea officinalis L., Althaeae radix
Inhaltsstoffe:
Schleimstoff, Stärke, ätherisches Öl, Pektin, Lecithin, Gerbstoffe
Allgemeines:
Der Eibisch ist eine europäisch- sibirische Salzpflanze aus der Gattung der Malven. Bei uns ist die bis etwa 1,30 Meter hoch wachsende Staude nur in Gärten zu finden.
Arzneilich verwendet werden zwar auch die Blüten und Blätter des Eibisch. Wegen der untergeordneten Bedeutung dieser Pflanzenteile für die Heilkunde sei hier nur über die Verwendung der geschälten und getrockneten Wurzel berichtet.
Schon der Volksname Schleimwurzel verrät etwas über die Wirkungsweise dieser Heilpflanze. Die Schleimstoffe, zu einem hohen Anteil in den Wurzeln enthalten, haben eine die Schleimhaut schützende und damit schmerz- und reizlindernde Wirkung, die für schnellere Heilung bei Entzündungen sorgt.
Anwendung: Bei Bronchitis, Husten, Heiserkeit, Magen-/ Darmstörungen, auch mit Durchfall - , Entzündungen der Blase und der Harnröhre werden täglich drei Tassen Tee getrunken. Der Tee wird als Kaltwasserauszug von zwei Teelöffeln voll fein zerkleinerter Eibischwurzel zubereitet und etwas angewärmt getrunken.
Bei Entzündungen der Mundschleimhaut, bei Hals- und Rachenentzündungen sowie bei Wunden wird der Kaltwasserauszug von zwei Teelöffeln von fein zerkleinerter Eibischwurzel zubereitet und etwas angewärmt getrunken.
Bei Entzündungen der Mundschleimhaut, bei Hals- und Rachenentzündungen sowie bei Wunden wird der Kaltwasserauszug
etwas stärker zubereitet (drei Teelöffel Wurzeldroge) und zum häufigen Gurgeln bzw. als Wundauflage verwendet.
Früher wurde besonders bei Kindern gegen Husten und Bronchitis der Eibisch- Sirup verwendet. Man wird ihn heute kaum noch in Apotheken finden, und die eigene Zubereitung ist doch etwas umständlich.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.02.2008 15:04 |