Isländisches Moos 
Lungenmoos, Purgiermoos, Raspel
Lichen islandicus, Cetraria islandica L.
Inhaltsstoffe:
Wasserlösliche Schleimstoffe mit Lichenin, Bitterstoffe, Isolichenin, Protocetrarsäure, Cetrarsäure, Vitamine, Jod, Enzyme
Allgemeines:
Das isländische Moos gehört zu den Flechten, einer Lebensgemeinschaft zwischen bestimmten Algen und Pilzen. Diese Flechte, die man auch in der Arktis und Antarktis findet, kommt in Deutschland verschiedentlich, besonders aber in den Mittelgebirgen und im Gebirge vor.
Das isländische Moos ist eine Schleimdroge. Sie wirkt reiz- und hustenlindernd. Die Schleimstoffe helfen, die Entzündungen der Schleimhäute abklingen zu lassen.
Anwendung:
Der Tee dient als Gurgelmittel bei Mandelentzündung und anderen Erkrankungen der Mundschleimhaut sowie des Zahnfleisches, zum Abhusten des morgendlichen Schleimes bei Reizhusten (auch Keuchhusten), aber auch bei chronischer Bronchitis ist eine Tasse Tee morgens noch vor dem Aufstehen hilfreich.
Der Tee regt auch den Stoffwechsel und die Verdauung an. Die Teekur ist außerdem geeignet bei körperliche Schwäche, schlechtem Allgemeinzustand, in der Rekonvaleszenz und wichtig für viele junge Leute bei Akne.
Der Tee wird als Aufguss von zwei gehäuften Teelöffeln Schnittdroge auf einen viertel Liter Wasser zubereitet, etwa fünf Minuten ziehen lassen. Zwei bis drei Tassen Tee täglich über etwa drei Wochen trinken.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.02.2008 17:03 |