Johanniskraut
Hartchen, Sonnenwendkraut, Löcherkraut
Hypericum perforatum, Hyperici herba
Inhaltsstoffe: Hypericin oder Hypericumrot, Cholin, ätherisches Öl, Gerbstoffe
Allgemeines:
Dieser "Klassiker" unter den Heilpflanzen erlebt derzeit eine wahre Renaissance. Inzwischen belegten nämlich wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig die gute Wirkung bei Nervosität, Reizbarkeit und vor allem bei leichten depressiven Verstimmungen.
Hier empfiehlt sich allerdings die Anwendung der standardisierten arzneilichen Zubereitungen (meist Dragees) der pharmazeutischen Industrie.
Das Johanniskraut hat seinen Namen, weil es etwa um Johanni (24.6.), also um die Sonnenwende blüht. Vielleicht ein Grund, dass dieser Pflanze im Aberglauben so vielseitige Zauberkraft gegen den Teufel, aber auch als Liebesorakel zugeschrieben wird.
Anwendung:
Johanniskraut- Öl (Fertigpräparate) Äußerlich wird das Öl bei Prellungen, frischen Wunden und zum Einreiben bei rheumatischen Beschwerden, Gicht, Ischias, Hexenschuss, Nerverschmerzen genutzt. Die innerliche Anwendung des Öls, täglich fünf bis acht Tropfen auf Zucker, ist bei den unter Saft und Tee beschriebenen Beschwerden ebenfalls üblich.
Johanniskraut- Saft
Auch der Saft hat eine gute Wirkung bei nervöser Erschöpfung und nervösen Schlafstörungen. Die Saftkur soll vier bis sechs Wochen lang durchgeführt werden. Der Saft ist in Drogerien, Apotheken und Reformhäusern erhältlich.
Johanniskraut- Tee Bei Migränekopfschmerzen, Wechseljahrbeschwerden, Magen-/ Darmstörungen, Sodbrennen, Blähungen, Leberbeschwerden und Blasenschwäche wird der Tee als Aufguss von einem Esslöffel Johanniskraut auf eine Tasse Wasser morgens und abends mäßig warm getrunken.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.02.2008 17:04 |