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Lein (Leinsamen)

Nieren - Selbsthilfegruppe Lingen und Umgebung > Lein (Leinsamen)

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Lein (Leinsamen)

Flachs, Haar

Linum usitatissimum, var. Macrospernum,

Semen lini



Inhaltsstoffe:

Fettes Öl etwa 40%, Linolsäure, Schleimstoffe, Faserstoffe, Pektine und Glycoside wie Linamarin und Lotanstralin



Allgemeines:

Der Lein ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Über seine Herkunft bestehen Zweifel. Aus den Stengeln des Lein wird schon seit Jahrtausenden Gewebe (Leinen), aus den Samen Leinöl hergestellt. Nutzen und Schönheit dieser Pflanze ergänzen sich einmalig. Die zauberhaften, himmelblauen Blüten der einzelnen Pflanze beeindrucken ebenso wie ein blühendes Leinfeld.

Medizinisch genutzt wir der Samen des Leins. Er hat krampflösende, reizlos abführende, die Schleimhaut einhüllend schützende, entzündungshemmende Eigenschaften.

Der Leinsamen ist faser- und somit ballaststoffreich. Dies ist eine bei unserer heutigen Ernährungsweise sehr wesentliche Eigenschaft.



Anwendung:

Geeignet: bei Darmträgheit (Verstopfung). Zu Beginn dreimal, später zweimal täglich etwa zwei Esslöffel voll frisch geschrotetem Leinsamen, am besten in Sauermilchprodukten oder auch in Apfelbrei, Müsli oder Ähnlichem einnehmen. Die Wirkung erfolgt nicht spontan. Einige Tage Geduld sind erforderlich. Dafür erzieht der Leinsamen den Darm wieder zur Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit.

Wichtig: Ein Esslöffel Leinsamen = cirka 75 Kalorien (315 Joule). Äußerlich wird zerquetschter Leinsamen als Auflage (im Leinensäckchen im Wasser erhitzt) bei Geschwüren, Furunkeln, Flechten, Magenkoliken und Leberschwellungen angewendet.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.02.2008 17:06

 


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