Löwenzahn
Butterblume, Hundeblume, Kuhblume, Kettenblume
Inhaltsstoffe: Bitterstoff (Taraxacin), Gerbstoffe, Cholin, Inulin, Saponin Vitamin C, Kieselsäure
Allgemeines:
Der Löwenzahn ist unser ältestes Heilkraut und weltweit bekannt. Man braucht daher diesen interessanten Korbblütler wohl nicht näher zu beschreiben.
Die Kinder lieben die Fruchtköpfe dieser Pflanze als sogenannte " Pusteblumen".
Anwendung:
Der Löwenzahn fördert die Tätigkeit des Stoffwechsels und der Drüsen und damit das Allgemeinbefinden. Er fördert den Fluss der Galle, die Tätigkeit der Leber, er wirkt magenstärkend, entschlackend, gegen Verstopfung und stärkt das Bindegewebe.
Neuere Forschungen lassen auch den Schluss zu, dass die regelmäßige Löwenzahn- Kur im Frühjahr und Herbst die Neubildung von Gallensteinen vermeiden kann.
Eine gute Wirkung wird dem Löwenzahn in der Literatur außerdem zur Linderung von chronischen Rheumabeschwerden und Gicht zugewiesen, ferner ist seine harntreibende Wirkung allgemein bekannt.
Der Tee wird zweimal täglich als Abkochung von ein bis zwei Teelöffeln Kraut und Wurzeln je Tasse getrunken. Anstelle des Tees kann, auch wechselnd, ein Tee- bis Esslöffel voll Pflanzenpresssaft aus dem Fachhandel (am besten in etwas Milch) genommen werden.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.02.2008 17:08 |