Mariendistel
Stechkraut, Frauendistel
Silybum marianum GAERTN.
Inhaltsstoffe: Wirkstoffkomplex Silymarin, bestehend aus den drei Hauptverbindungen Silybin, Silydiamin, und Silychristin, Bitterstoffe, ätherische Öle
Allgemeines:
Diese wunderschöne, große Distelart (Asteraceae) ist eigentlich im Mittelmeergebiet zu Hause.
Auch bei und gedeiht sie aber als Zierpflanze und in Kulturen recht gut. Schon Hyronimus Bock (1498-1554) hat die Mariendistel als Heilpflanze beschrieben und ihre Wirkung gegen das Milzstechen (Seitenstechen) gelobt.
Anwendung:
Als Anwendungsgebiet der Mariendistelfrüchte werden besonders die Erkrankungen des Leber- Galle- Bereiches genannt. Weil ernsthafte Störungen dieser Organe in die Behandlung des Arztes gehören, sei die entgiftende, die Leber entlastende und schützende Wirkung der Mariendistelfrüchte hier zur Vorbeugung, insbesondere gegen Alkohol- und Fettleber, empfohlen.
Ein- bis zweimal jährlich sollte über möglichst sechs Wochen eine Teekur durchgeführt werden. Während der Teekur sollte kein Alkohol getrunken oder der Konsum mindestens stark eingeschränkt werden.
Der Tee wird als Aufguss von einem Teelöffel grob geschnittenen (geputzten) Mariendistelfrüchten mit einem viertel Liter heißem, aber nicht kochendem Wasser zubereitet. Zehn Minuten ziehen lassen. Zwei bis drei Tassen täglich vor dem Essen werden der Leber sehr helfen, sich zu regenerieren.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.02.2008 17:09 |