Ringelblume
Goldblume, Ringelrose, Studentenblume
Calendula officinalis L., Calendulae flores
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Bitterstoff, Calendulin, Flavonoide, Glykoside, Saponin, Schleimstoff, Harze
Allgemeines:
Wegen ihrer wunderschönen leuchtenden gelb- bis orangefarbenen Blüten ist die Ringelblume in vielen Gärten als Zierpflanze sehr beliebt.
Als Heilpflanze aber wird sie in besonderen Kulturen angebaut. Nicht von seinem geschlossenen, gleichmäßigen Blütenblätterkranz hat dieser Korbblütler seinen Namen. Dieser soll vielmehr auf den ringförmig gebogenen Samen zurückzuführen sein.
Die Bedeutung der Ringelblume als Arzneipflanze liegt stärker in der äußerlichen Anwendung bei schlecht heilenden Wunden und stumpfen Verletzungen als in der innerlichen Anwendung in Form von Teekuren.
Anwendung: Schlecht heilende Wunden nach Verletzungen wie z.B. Quetschungen heilen im Allgemeinen bei der Anwendung von Ringelblumensalbe schneller ab. Bei Blutergüssen, Prellungen, Muskelzerrungen und Nagelbettentzündungen haben sich Umschläge und das Einreiben mit Ringelblumentinktur bzw. mit einem Teeaufguss (zwei Teelöffel Blütendroge auf eine Tasse Wasser) gut bewährt.
Ob die Wirkung gegen Warzen (frisch gepressten Blütensaft oder Saft von aufgeweichten, getrockneten Blüten aufträufeln) so gut ist, wie es in den alten Schriften beschrieben wird, wäre einmal auszuprobieren.
Bei Neigung zu Menstruationsschmerzen kann der Ringelblumentee (Aufguss von zwei Teelöffeln getrockneter Blüten auf eine Tasse Wasser) einige Tage vor Eintritt der Regel dreimal täglich getrunken eine gute Hilfe sein.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.02.2008 17:14 |