Rosmarin
Rosmarinblätter oder auch Rosmarinblüten,
Antonskraut, Hochzeitsblümchen, Kranzkraut
Rosmarinus officinalis, Rosmarini folium
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gerbstoff, Bitterstoff, Terpene.
Allgemeines:
Rosmarin, aus der Familie der Lippenblütler, im Gebiet des Mittelmeeres zu Hause, ist ein wirklich vielseitiges Kraut. Vor allem werden die Blätter eingesetzt.
Nicht nur Pfarrer Kneipp hat es als Heilmittel empfohlen, genauso gekannt und begehrt ist es als Gewürz in der Küche. Wir kommen mit diesem Hinweis durchaus nicht vom Thema ab, den Rosmarin, wegen des intensiven Geschmacks behutsam verwenden. macht die Speisen durch den Gehalt an ätherischem Öl magenfreundlicher und durch die galletreibende Wirkung leichter verdaulich.
Es wird zum Würzen von Braten, Geflügel, Fisch, Lamm, Salaten und Gemüsesuppen verwendet.
Anwendung:
Bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Kreislaufschwäche, niedrigem Blutdruck, nervöser Erschöpfung, Schwächezuständen in der Genesung bietet sich die Anwendung von Rosmarin an. Innerlich: Aufguss von einem Teelöffel Rosmarinblättern auf eine Tasse Wasser. Der Tee wird noch warm, bei Appetitlosigkeit 15 Minuten vor, sonst zu den Mahlzeiten getrunken.
Äußerlich: Bei den angegebenen Beschwerden sowie bei bestimmten Hautausschlägen empfehlen sich auch Rosmarin- Bäder sehr. Hierzu werden etwa 50 g Rosmarin- Blätter in einem halben Liter Wasser als Aufguss bereitet und dem Bad zugesetzt. Einfacher in der Anwendung und inzwischen sehr beliebt sind die Ölbäder, die als Fertigpräparate in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich sind.
Nicht zu vergessen ist, dass Rosmarin in jedes duftende Kräutersäckchen oder Kräuterkissen gehört und dort schon so manchem Kopfschmerz im wahrsten Sinne des Wortes "zu Leibe gerückt" ist.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.02.2008 17:16 |