Stiefmütterchen
Feld- und Ackerstiefmütterchen,
Ackerveilchen, Dreifaltigkeitkraut, Samtblümle
Viola tricoloris L., Violae tricoloris herba
Inhaltsstoffe:
Saponine, Flavone, Schleim-, Gerb- und Bitterstoffe
Allgemeines:
Nur das wilde Stiefmütterchen ist als Heilpflanze geeignet, es gehört zu den Veilchengewächsen. Es wächst gern auf trockenem Boden, wie Ödland, am Waldesrand, auf Äckern und Wiesen.
Die Wirkung des Stiefmütterchens ist vielseitig. Hervorzuheben sind die mild entwässernde, die schleimlösende und die hautfreundliche Eigenschaft dieser Heilpflanze.
Anwendung:
Ein Stiefmütterchen- Tee fördert die allgemeine Entschlackung und wird daher häufig in den Tees der Frühjahrskuren eingesetzt. Bei Milchschorf von Babys, anderen Hauterkrankungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, wie Ekzemen, Akne sowie bei fieberhaften Erkrankungen mit trockenem Husten und bei rheumatischen Erscheinungen leistet das Stiefmütterchen- kraut gute Hilfe.
Der Tee ist etwas bitter. Er sollte daher nicht zu stark dosiert werden. Bei Babys und Kleinkindern verwendet man den Tee zur Zubereitung der Speisen. Zwei Teelöffel getrocknetes Stiefmütterchenkraut auf einen viertel Liter Wasser als Aufguss zubereitet sind ausreichend. Täglich zwei Tassen über höchstens sechs Wochen sollten genügen, weil allergische Hautstörungen bei längerer Anwendung nicht auszuschließen sind. Bei Hauterkrankungen, insbesondere bei der Akne, empfiehlt sich zusätzlich die äußerliche Anwendung des Tees. Dazu sind zweimal täglich warme Kompressen oder Hautwaschungen mit dem Teeaufguss vorzuschlagen.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.02.2008 17:23 |